KONZERTREISE PARIS 2025 – ein Bericht des Chors des Collegium musicum Bonn Unsere Konzertreise nach Paris im April 2025 ist definitiv eines der Highlights der jüngeren CMC-Geschichte gewesen! Bereits auf den acht Stunden Hinfahrt mit dem Bus waren die – wie bei jedem größeren Projekt obligatorisch vorangegangenen – Planungsschwierigkeiten auch in der Vorstandsecke längst vergessen, stattdessen herrschte gespannte Vorfreude: Während oben im Doppeldecker getratscht und gesungen wurde, lag der Fokus bei uns unten am Vorstandstisch ganz klar auf diversen Kartenspielen.
Nach der Ankunft und Einquartieren im Hostel hieß es „an die Arbeit!“. Inmitten der besonderen Akustik und Architektur der American Church haben wir fleißig den letzten Feinschliff an Bernsteins Chichester Psalms vorgenommen, die den Kern unseres Programms gebildet haben. Wenn sich in den letzten Proben vor dem Konzert alles zusammenfügt und die Instrumentalist:innen dabei sind, ist das einfach ein tolles Gefühl, das wohl jede:r Musiker:in kennt!
Neben dem musikalischen Programm hatten wir auch ein bisschen Zeit, um Paris zu erkunden. Eine Sightseeing-Tour, organisiert von Chormitgliedern, führte die Gruppe zu weltberühmten Orten: Am Eiffelturm und vor dem Louvre wurden Erinnerungsfotos geschossen, wir sind an der Seine entlanggeschlendert und haben uns Notre Dame – frisch wieder aufgebaut – zumindest von außen angesehen.
Höhepunkt unserer Reise war aber natürlich unser Konzert! Wir haben uns insbesondere gefreut, auch einige Freunde aus Bonn, aber auch aus unseren europäischen Nachbarländern im Publikum begrüßen zu dürfen. Das Gefühl, Musik in einer so offenen, internationalen Gemeinde machen zu können, war definitiv ein besseres Souvenir als ein Eifelturm-Schlüsselanhänger!
Ein weiteres besonderes Erlebnis: der musikalische Beitrag im Sonntagsgottesdienst der American Church am Morgen nach dem Konzert. Auch in kultureller Hinsicht war die Teilnahme an einem Gottesdienst einer amerikanischen Gemeinde eine besondere Erfahrung für uns – wir wurden herzlichst empfangen und durften Teil des lebhaften Geschehens sein, das war sehr bereichernd.
Unseren letzten Abend in Paris haben wir genutzt, um an einem Brunnen zusammenzusitzen, gemeinsam zu lachen und zu singen und die Reise ausklingen zu lassen. Spät ist’s geworden, bis wir alle wieder im Hostel waren! Gerade dieses Gefühl von Gemeinschaft, das insbesondere bei solchen Projekten entsteht, ist, warum wir so gern in einem großen Ensemble musizieren,und all die Arbeit, die in die Organisation dieser Konzertreise geflossen ist, hat sich ohne Frage gelohnt.
Ahh, Paris – nous t’aimons!
Wir danken all jenen von Herzen, die diese Konzertreise möglich gemacht haben! Allen voran unserer musikalischen Leiterin, Barbara Buncic, deren Idee und Connections uns überhaupt in die Stadt der Lichter gebracht haben, unseren wunderbaren Instrumentalist:innen Caroline Nobst, George Warren und Jonathan Le Ney, aber auch der großzügigen Unterstützung des Forum Musiks und der GFSM, ohne deren Hilfe Projekte wie dieses nicht möglich wären. Wir als CMC-Vorstand sind glücklich, dankbar und nicht zuletzt auch ein bisschen stolz, dass wir„unseren“ Chor in den Genuss einer so tollen Reise bringen konnten. Hoffentlich ergibt sich eine solche Möglichkeit bald wieder!
